Teil eines Werkes 
2 (1827)
Entstehung
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jeder kleinen Beziehung, die ihm wichtig geworden war. Oft will uns ja das feierlicher, geweihter erſcheinen, was ein einziger, ſchoͤner Augenblick uns gegeben hat; iſt doch gerade er der eigent⸗ liche Abglanz der Ewigkeit! Bepor das irdiſch Einwirkende ihn erreicht hat, iſt er in uns hinein entflohen und erleuchtet die Gipfel unſerer Seelez und da ſchwingt ſich leicht mit ſeinen Fluͤgeln ein ſchnell klarer Entſchluß in uns auf!

So war es Wilibalden ergangen; ein Brief, von ihm nach Francisca's Wohnort geſendet, hat⸗ te die Gemuͤther uͤbertaſcht, aber, mit ihm befreun⸗ det, bald darauf ſeinen Beſuch veranlaßt, und und nun war er ſchon Francisca's Braͤutigam; ſein Sinn hatte ſich dem Leben, der Freude wie⸗ der zugewendet, er ſehnte ſich faſt leichtſinnig, von ſeiner Trubſeligkeit zu dieſer uͤberzugehn, und fand, daß er auch im Verhältniß zu Joſephen bei ihrer Lebzeit und nach ihrem Tod manches viel zu ſchwer genommen. So ſtand er jetzt wieder vor dem eroͤffneten Schmuckkaͤſichen; er nahm einen Theil heraus und legte die üͤbrigen mit einem Zed⸗

del in den Wandſchrank zuruͤck. Er wuͤnſchte,

Francisca'n anſtändig zu beſchenken, noch immer v. Loeben's Erzähl. Bd. M. V