Teil eines Werkes 
2 (1827)
Entstehung
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gab es aber vom vorigen Erben her jährlich Sum⸗

men abzuzahlen, ſo daß Graf Wilibald des baa⸗ ren Geldes noch nicht hinlaͤnglich maͤchtig warz und die froͤhliche Stimmung, worein ihn die Er⸗ fuͤllung ſeines Wunſches verſetzte, machte ihm den Entſchluß leichter, einige von den Juwelen anzu⸗ wenden, die er, ſpäter durch andere zu erſetzen, ſich

auf dem beigefuͤgten Blatt anheiſchig machte. Bis

dieſe Brillanten, dachte er, der Grabnacht uͤber⸗ geben oder Aloyſiens Eigenthum werden, iſt zum Erſatze vollauf Zeit! Auch konnte es wohl ſeyn, daß ihm ſein jetziges Gefuͤhl im ſchaͤrfern Gegen⸗ ſatze die Erinnerung an manches hervorhob, was ihm Joſephens Bild truͤbte, und daß er um ſo mehr, je bitterer ihn dies mahnen wollte, einen gewiſſen Leichtſinn daruͤber anzunehmen ſich be⸗ ſtrebte. Er hatte den Schmuck gaͤnzlich umfaß ſen und durch Vermiſchung anderer Edelſteine mit den Brillanten unkenntlich machen laſſen. Die Arbeit des Juweliers war geſchmackvoll ausgefal⸗ len; die ſchweren Ohrglocken, die ſternartigen Blumen ins Haar, die lichtblitzenden Baͤnder um die ſchonen Arme wurden vom Grafen mit Wohl⸗ gefallen eingepackt, wie er zur Hochzeit abreiſte.