Teil eines Werkes 
2 (1827)
Entstehung
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macht, unbewußt war er durch Francisca ver⸗ wundet worden, und er fuͤhlte zugleich, wie viel mehr ſie ihm wohlgethan. Er mochte lieber nicht laͤnger weilen, ſondern das Bild dieſes Tages ſtill und in ſich rſchlKß

Wohl giebt es Tage, die fuͤr das ganze Le⸗ ben entſcheiden. Einen ſolchen hatten Graf Wi⸗ libald und Francisca erlebt, auch Aloyſien ſollte dies in ſpaͤtern Jahren klar werden. Bald darauf war die Wilbgräſin, die einen Theil des Som⸗ mers beim Kurfurſten, ihrem Bruder, hatte zu⸗ bringen wollen, von einer unvorhergeſehenen Fa⸗ miliennachricht erreicht, plotzlich mit den Ihren abgereiſt. Wilibald verſchloß ſich nun mehr als zuvor in ſeine Einſamkeit, nur der Fuͤrſtengarten, wär' er, wie meiſtens in der Mitte des Sommers, unbewohnt geweſen, wuͤrde ihn an ſich gelockt ha⸗ ben, zu den Stellen hin, die ihm unerwartet lieb geworden waren. Gerade durch die ſchnelle

Entruͤckung war Francisca's Geſtalt im vollen,

erſten Glanze vor Wilibald ſtehen geblieben; ihr Bild hielt ihm ſtill zur Auslegung jeder Miene,