4 betrat er ſein Haus mit einem heimlichen Wi⸗ derwillen aufs neue; eine ſchwuͤle dumpfige Luft begegnete ihm, er ließ ſchnell die Fen⸗ ſterladen anfreiſſen. Er ſtand gerade mitten in Donna Anna's Zimmer und ihr wohlbe⸗ kanntes Bild, wo ſie als Braut in der gan⸗ zen Fuͤlle ihrer Jugend und Schoͤnheit gemalt war, hing noch wie vorher an der Wand. Er warf ſeine Blicke darauf, allein, es ſey nun entweder durch Feuchtigkeit oder von der dumpfigen warmen Luft und den ſchlecht zube⸗ reiteten Farben, das Bild war verblichen, ohne Glanz und Leben, und der bunde Biumen⸗ kranz war mit einem halb verweſeten Spin⸗ nengewebe uͤberzogen. Dieſer unerwartete Wechſel erſchuͤtterte ihn.„Es iſt nur zu aͤhn⸗
lich,“ ſagte er, nachdem er es lange be⸗
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trachtet hatte, und verließ das Zimmer; al⸗ lein er kehrte noch denſelben Tag mehr als einmal dorthin zuruͤck, und als der Abend ſich nahete, befahl er, daß man ſein Bett in dieſe Stube hineinbringen ſollte. Er ſehn⸗
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