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war, hatte ihm dieſer eine reiche goldene Ket⸗
te geſchenkt und ihn zugleich eingeladen, ihm
nach der Hauptſtadt zu folgen. Ricciardo ging ſtolz durch die langen Reihen der Hoſleute, welche ihm eben ſo große Ehrerbietung, wie ſeine Truppen, zu bezeigen ſchienen. Er ge— noß ſeinen hoͤchſten Triumph; allein mitten in dieſem empfand er doch tief und bitter, daß er allein ſtand; der frohe Lärm und das verworrene Geraͤuſch des Hofes war ihm ſo⸗ wohl, als die Aeuſſerung jeder Freude zu⸗ wider. Er ließ den großen Schwarm vor⸗ ansziehn und folgte mit Vincenzo langſam nach..
Auf ihrem Zuge geriethen ſie auf den Weg, der nach ſeinem faſt zerſtörten Eigenthume fuͤhrte; er kenkte ungeſäumt ein. Bald woll⸗ te er dies verkaufen und ein anderes erhan⸗ deln, bald daͤuchte es ihm beſſer, ſein vaͤter⸗ liches Gut wieder in Stand zu ſetzen, nieder⸗ zureiſſen, wieder aufzubauen; viele verwor⸗ rene Plane liefen ihm durch den Kopf; doch


