te ſich nach Anna, ohne es ſich ſelbſt geſte⸗ hen zu wollen; er brauchte ein verwandtes
Weſen, mit dem er ſeine ſelbſt erworbene Herrlichkeit genießen konnte. Ihr zaͤrtliches liebreiches Betragen ſtellte ſich unter dem blei⸗ chen Bilde aufs neue lebhaft vor ſeine Seele;
mit dein Gedanken an ſie ſchlummerte er faſt
gegen ſeinen Willen ein.
Gegen Morgen fuhr er aus einem aͤngſt⸗ lichen Traume auf, welcher ſich ſo deutlich und lebhaft ihm vorgeſtellt hatte, daß es ihm wachend ſehr ſchwer fiel, dieſen von der Wirklichkeit zu unterſcheiden. Nach vielen ab⸗ gebrochenen und verworrenen Bildern hatte es ihm nämlich gedäucht, daß er ohne Unterlaß
auf einem wuͤſten und ſandigen Weg, deſſen
Ende er gar nicht erblicken konnte, wandel⸗
te; endlich erhob er unter Gebeten die Au⸗
gen gen Himmel, und ſiehe: dicht am We⸗ ge zeigte ſich eine herrliche fruchtbare Gegend, ein irdiſches Paradies, welches langſam ſo
wie er ging mitzufolgen und ihn gleichſam
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