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NMÄX
„Möglich!“ erwiederte Woldemar mit finſtern Blick.
„Gewiß!— Du weißt es auch,“ fuhr Holger zuverſichtlich fort, eben ſo gut wie ich; denn ohne Zweifel hat auch die Deine zernichtet, wenn auch—
„Nein, Holger!“ unterbrach ihn Walde⸗ mar raſch.„Man kann auch einem Schelm Unrecht thun.— Die meine— ich habe es geſchworen, von nun an ſoll kein Geheimniß zwiſchen uns ſeyn!— die meine ich ſelbſt zerſtoͤrt.“
„Du ſelbſt? Warum?“ rief Holger er⸗ ſtaunt. 4
„Du biſt ja immer mein noaͤchſter Vor⸗ mann geweſen, und trachtete ich auch damals darnach, mich uͤber Dich zu ſchwingen, ſo wollte ich doch keinem ſo gemeinen Unfall ei⸗ nen Vortheil zu verdanken haben, den ich im Grund vielleicht nicht einmal verdiente; aber ich wollte mich auch nicht mit einer ſo natuͤr⸗ lichen Geſinnung breit machen; und ſo—“


