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bedienend, aber beſonders durch eine Gluth, die nur zu deutlich die Tiefe ihrer Empfindungen
verrieth, ſchien Emma blos Eugens geheimſte
Gedanken auszuſprechen. Es war, als hätte eine unſichtbare Gewalt eben die Worte, die den Weg in ſein Herz zu finden wußten, mit glühenden Zügen hingeſchrieben, und daß eine
geheimnißvolle Stimme den ſchwachen Einwür⸗
fen, welche die Verwirrung, ſich ſelbſt ſo ganz wieder gefunden zu haben, ihm einftößte, ſie⸗ gend widerlegte.
Betäubt, hingeriſſen rief Saint⸗Albe,
als er den Brief zu Ende geleſen:„Ja, Emma!
Du ſiegſt!“
Doch war es, als regte ſich das Gewiſſen in ſeiner Bruſt; er las den verſuchenden Brief noch einmal durch; jede Zeile drängte Mariens Bild immer weiter zurück, und eine unwider⸗ ſtehliche Sehnſucht, vie Madame de Sorbelle zu ſehen, ergriff ſein ganzes Weſen. „Welche Wonne,“ ſeufzte er,„das ſüße Lächeln ihrer zaubernden Lippen wieder zu be⸗


