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riens Beſtimmung zu Folge, ihrer Verbindung noch voraus gehen ſollten, wodurch ſein ganzer Unwille auf ihren Eigenſinn, wie er es nannte, hingewandt wurde, entdeckte er zum zweiten Mal einen Brief auf ſeinem Arbeitstiſch. Er öffnete ihn ſchnell, und nie hätte er in einer günſtigeren Stimmung für Emma ihr neues Schreiben leſen können.
Leidenſchaftliche Gluth, Alles, was die Selbſtſucht eines Mannes ſchmeicheln und ent⸗ flammen kann, athmete aus dieſem Brief. Mit zarten und dabei innigen Worten ſuchte Ma⸗ dame de Sorbelle ſeinen Ehrgeiz zu erwecken, Durſt nach Ruhm bei ihm zu erregen. Mit begeiſterten Zügen hielt ſie ihm das Glück vor, deſſen Genuß ihn in der Welt erwartete, und erhob mit leichter Hand den Schleier des Lã⸗ cherlichen, der die Lebensweiſe, wozu er ſich ſelbſt verdammt hatte, bedeckte.
Von allen zugänglichen Seiten ſeines Cha⸗ rakters ihn angreifend, bald der Waffen der Vernunft, bald der eines leichten Spottes ſich
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