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Die Wüste in Paris : Novelle / Nach d. Franz. d. Damen Marie d'Heures u. Renée Roger frei bearb. von L. Kruse
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dete Hoffnung, ihre Hand zu erhalten, hatte ſeine Empfindungen zwar kühler gemacht; doch war ſie noch in ſeinen Augen die vollkommenſte aller Frauen. Er verwünſchte die Thorheit, die zu der Gründung der Wüſte mitten in Paris Anlaß gegeben; er vermißte die unruhigen, ſturm⸗ nten Tage, wo er in Verzweiflung über die Huldigungen, die Marien umgaben, nach einem Blick geſeufzt, und vom Glück durchdrungen geweſen, wenn er einen erhalten. Was ſollte auch ihm eine Wüſte, er trug die Welt in nem Buſen, und liebte wie ſie. 0

Jetzt hatte ſie ihre Kälte und Zurückhal⸗ tung wieder angenommen; er ſah ſie nur ſel⸗ ten und nie allein; kein ſüßes Wort an ihn verſtohlen. hingewandt, das früher Wonne in ſeinen Buſen eingehaucht hatte, wurde ihm jetzt zu Theil. Uebrigens war es nicht zu ir⸗ gend einer Eröterung zwiſchen Ihnen gekom⸗ men; in der peinlichen Lage, in der ſich Saint⸗ Albe befand, ſcheuete er ſich, den Anfang zu ma⸗ chen. Er wußte, daß er geliebt, aber fühlte