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ihm nicht, daß Ihr dieſen noch tiefer als er fühlt, und ſtrebt denſelben mit Selbſtbeherr⸗ ſchung zu ertragen, damit er ſich an Eurem Muth aufrichtet. Möge er nur bei Euch Liebe und Nachſicht finden!“ „„O! meine ſanfte Lehrerin!““ entgeg⸗ nete Amelie ſonderbar gerührt;„wenn das aus Ihrem Herzen kommt, woran ich nicht zweifte, dann werden Sie auch den Herrn de Saint⸗Albe verzeihen; und ich darfglauben, daß er ſich des Engels würdig zeigen wird, den er— „Bedenken Sie wohl, Amelie!“ unter⸗ brach ſie Madame de Loſtanges ernſt und ſchnell, „daß ich nur von einem Gatten geſprochen.“ Ihre Stimme zitterte; ſie ſtand huttig auf, und dem Inſtrument ſich nahend, durch⸗ blätterte ſie die Noten, indem ſie, unbemerkt von Madame de Lehon, eine Thräne aus dem Auge drückte. 2 Eugen litt auch. Die Gewohnheit, alle Tage, faſt jeden Augenblick Marien zu ſehen, die Ueberzeugung von ihrer Liebe, die gegrün—
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