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„Trotz meiner vaͤterlichen Warnung?— O, mein Gott!“ fiel der alte Graf bewegt ein. 4 „Sie kam für die Ruhe ſeines Herzens zu
ſpät, doch vielleicht nicht für die ſeines Lebens
— der König und ſein Vater billigt ſeine Wahl. — Aber er wuͤnſcht vor allem Ihren Segen.—“
„Sein Vater billigt die Wahl?“ wieder⸗ holte der Oheim ſchneidend mit dem größten Erſtaunen.
„Ja! er ſieht wenigſtens, ſeit ihm die Zu⸗ ſtimmung des Königs bekannt geworden iſt, ge⸗ gen ſeine Gewohnheit, gern und faſt alle Tage die Graͤfin.“
„Reiſen Sie! eilen Sie!“ rief der Oym heftig nach einem kurzen Sinnen.—„Es ſteckt ein neues Bubenſtuͤck darunter.— Es kann nicht ſein Ernſt ſeyn.— Er kann nicht ein⸗ willigen. Er ſucht nur Zeit zu gewinnen, Ab⸗ ſichten zu erreichen, die ich nicht kennez aber gut ſind ſie nicht.— Das ſind die ſeinigen nie ge⸗ weſen.“
„Ich fürchte es ſelbſt!“ fuhr Guſtav fort, „um ſo mehr, da er der Gräfin Uine Züverſicht,


