und Trotz auf groͤßere Rechte, auf eine hohe Ge⸗ burt eingeflößt zu haben ſcheint.—“
„Wie? wäre dann dieſe Geburt darum we⸗ niger ſchaͤndlich? Aber es iſt ein Maͤhrchen, deſ⸗ ſen Ungrund ich bezeugen kann.— Sie kennen den General nicht— doch ich ſehe vielleicht zu ſchwarz durch das Glas meiner Empfindungen — wir ſind Feinde.—“
„Feinde?“ ſagte Guſtav„ich habe zwar eine Spannung vermuthet.— Weiß Axel das?“
„Er weiß es!“ wiederholte der Oheim.— „Moͤge aber auch Ihnen dies Wort genug ſeyn⸗ Wir werden uns nie ſehen, nie ſprechen. Aber dieſelbe Vorſehung, Graf Guſtav, die Sie von einer unwuͤrdigen Verbindung gerettet hat, wird auch vielleicht durch gegenwaͤrtige Mittheilung Axel zu Hülfe kommen—“
„Unwuͤrdig?“ wiederholte Guſtav in der Tiefe ſeiner Seele ſchaudernd— es war ihm aber in dem naͤchſten Augenblicke als hielte ihm ſeine Willenskraft Hedwiga's Bild ſiegend hin —„unwurdig!“ wiederholte er noch ein Mal


