ablegen, und tritt auch abwehrend dem Deinen in den Weg. Ja, die Wahrſagung der Finn⸗ frau hat mich betroffen gemacht. Waäͤre es nur moͤglich, daß Du erſt unbefangen ruhig Ulla veobachten könnteſt!“ Nun theilte er Axel ſeine vorhergehende Unterredung mit Hedwiga mit, machte ihn, obgleich mit blutendem Herzen, auf⸗ merkſam auf das, was er ſelbſt fruͤher uͤber Ulla geäußert, ihr vertrauliches Verhaͤltniß zu dem General, und auf die Warnung des Oheim's.— „Aber Axel!“ fuhr er fort,„vermagſt Du wohl ihre Seele von ihren gefahrlichen Reizen zu tren⸗ nen? Getrauſt Du Dir in den Grund ihrer Seele klar hineinzuſchen?— Ich vermag es nicht, es geziemt mir auch nicht. Ich vermag ſu— ich will es Dir offen geſtehen, Arel! ihret⸗, Dei⸗ net⸗, meinetwegen, und um Deiner Schweſter Willen— nicht mehr zu ſehen. Von dieſem Au⸗ genblicke an ſteht dieſer Entſchluß bei mir feſt⸗4
Axel ſah ihn ſchmerzlich an, dann ließ er die Augen zu Boden ſinken.
Aber ein ſtolzes Selbſtgefuͤhl hob Guſtav's Bruſt. Er errothete; aber es war nicht Scham, die ſeine Wangen fäͤrbte; es war Begeiſterung


