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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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Sx.

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„eres meinen kann, deſſen Blick ja keine Leiden⸗ „ſchaft verblendet, gewiß doch ohne Schonung „gegen Leidenſchaften zu verleugnen— dann, ja „dann werde ich auch Ihnen eine Frage vorlegen, „deren Erwiederung uͤber meine Hand beſtimmen „wird.“ 65

Der ſtreitende S von Eierſucht und

Reue in Axels offenem Betragen kontraſtirte un⸗ angenehm mit dem feinen Doppelſinne in dieſem Briefe, der Guſtav keinesweges entgangen warz das Blatt ſchien heimlich an ihn gerichtet zu ſeyn, an ihn, der jede Hinterliſt und Intrigue haßte⸗ Es war ihm, als befaͤnde er ſich in einem un⸗ wuͤrdigen Spiele gegen den Freund verwickelt⸗ In dieſem Gefuͤhle ſchlug er den Blick faſt erzuͤrnt zum Boden.

„Nun!“ ſagte dieſer in einem etwas ge⸗ zwungenen Tone,„ich frage Dich! um ſo mehr, da ich Deine Betroffenheit gar nicht verſtehe.“

„Haſt Du denn vergeſſen,“ erwiederte Gu⸗ ſtav ſchnell gefaßt,„daß Ulla's Bitte ſonderbar genug mit Deinem fruͤheren Auftrage an mich uͤbereinſtimmt. Ja Axel,“ rief er raſch,„Ulla

hat Recht!“ Das Räthſelhafte darf kein Geluͤbde

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