barte ſich ein ſichtliches Beſtreben etwas in die Au⸗ gen fallendes Schönes hervorzubringen, das auch mit Bezug auf die Formen, die alle zierlich und ſchlank gezogen waren, gelungen ſeyn möchte, aber doch genauer beſehen, Fluchtigkeit und Unwiſſen⸗ heit verrieth— Buchſtaben waren hie und da weg⸗ gelaſſen, und die Orthographie als verſäͤumt.— Sie ſchrieb:
„Ihre Briefe gefallen mir nicht, lieber Vetter!“ (Ein Ausdruck, deſſen ſie ſich nicht fruͤher be⸗ dient, als nachdem Axel um ihre Hand angehal⸗ ten.)„Sie ſprechen nur von mir, und nicht von „dem Vaterlande, als ahnten Sie wirklich nicht, „daß jenes Räthſel meiner Geburt jenem eine noch „höhere Bedeutung für mich giebt; ich liebe keine „Räthſel, obgleich Alles um mich und in mir ein „ſolches iſt.— Wie ſollte ich denn entſcheiden kön⸗ „nen? wie mir rathen? Was wollte ich nicht „geben, einen ſo treuen und ſcharfſinnigen Freund
„zu beſitzen, wie den Ihrigen.— Aber— habe „ich denn auch nicht Theil an ihm durch Sie?
„Eh hien! fragen Sie ihn, ob er glaube, daß „ein Weſen, das ſich ſelbſt noch räthſelhaft iſt, „ein Gelubde der Treue ausſprechen darf?— Wenn
ck.


