ſtützte, und in ſich zuſammenzuſinken ſchieſ. Aengſtlich rief er:„Liebe Tante! beſinden Sie ſich nicht wohl?“ Sie ſah auf:„Jenes Merkmal—!“ ſagte ſie ſchmerzlich, dann ſchwieg ſie plotzlich, warf einen äußerſt wehmuͤthigen Blick auf Hedwigg⸗ ſchob den Stuhl ſchnell zuruck und ſagte lächelnd: „Es geht mir ſo vieles im Kopfe herum; ent⸗ ſchuldigen Sie uns Frauen, daß wir uns weg⸗ begeben, wir haben noch Verſchiedenes zu dem morgenden Abend in Ordnung zu bringen.“ Guſtav, der noch einige Kleinigkriten vor⸗ hatte, ergriff die Gelegenheit, ſich mit dem Freunde znruͤckzuziehen, dem er auf ſein Zimmer folgte, das dieſem unten in der Zimmmerreihe des Oheim's angewieſen wurde. Beide empfan⸗ den das Beduͤrfniß einer vertrauten Unterredung. „Wenn ich Deinen Blick recht verſtanden, Axel,“ begann Guſtav, ſobald ſie allein waren,
„ſo iſt jene Finnfrau dieſelbe, die uns fruͤher in
Verſuchung gebracht.“
Axel nickte.
„Und was hat Dich nun, der damals, mehr als mir lieb war, Vertrauen in ſie zu ſetzen


