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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
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lag, mich aber ergriff, weil es unbegreiflicher⸗ weiſe in Beziehung mit ihrem Gruß an mich zu ſtehen ſcheint. Ich trage wirklich,“ fuhr er fort, waͤhrend er den Hemdermel zuruͤckſtrich,„das Wappen des Reiches uber der Pulsaderz kann vielleicht der Bruder meiner Mutter mir dies ſonderbare Geheimniß loͤſen?“

Hedwiga ſah den Bruder befremdet an. Der Oheim warf einen ſchnellen, wie fragenden Blick auf die Tante, ließ ihn dann finſter auf den Boden ſinken, und ſagte dumpf:„Nein! Es mag wohl zu den Geheimniſſen Deines Vaters gehören, die mir zwar fuͤhlbar geweſen, aber vollig unbekannt ſind.“

Guſtav, dem dies Merkmal keinesweges un⸗ bekannt war, und es nur fuͤr einen alten nor⸗

diſchen Gebrauch, der beſonders unter den See⸗ leuten fortlebt, ſich Kränze, Namenszuge und andre Zeichen mit Pulver einbrennen zu laſſen, gehalten, war dem Blicke des Oheim's auf die Tante mit dem ſeinigen gefolgt, und bemerkte nun, daß dieſe wie von einer inneren Erinne⸗ rung überwältigt, und einen jähen Schmerz muͤh⸗ ſam unterdrückend, den Kopf auf die Hand