Druckschrift 
Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
Einzelbild herunterladen

die Nachſicht ihres Gemahls, viele und bitttel Worte gab, ohne ſelbſte mit' der kleinſten Anſpie⸗ lung auf die Verhältniſſe des Sohnes zö der Gräſin dzurückzukehren/ bis er zuletzt mit eines raſchen Weüdung vor dem Sohne ſtehen vlicb“ ihn mit denakleinen Augen bedenklich anblinzilte⸗ und ihů mit einem kutzen Schlaf wohl!““ rntließe Beklommen, mit Furcht und Zweifel im Herzen, verließ Axet das Simmer. Er kannte die Eigenheiten des Valsts in deſſen Näht er immer nur kurz gelebt hatte, zu wenig, um wiſ⸗ ſen zu können, daß eins ſeiner beliebteſten Ma⸗ növer darin beſtund, die Leute durch eine Art von Theilnahme eben nicht fehr fein auszuholen, und ſie dabei in der vollſten Ungewißheit ſeiner! eigenen Meinungen und Gedanken zu laſſen. Axel wußte nicht in wiefern, und glaubte noch weniger, vermoͤge des Verhaͤltniſſes in dem der General init der Gräſin zu ſtehen ſchien, daß ſeine Liebe jenem willkommen ſey, und um ſo mehr zitterte er fuͤr dieſe, ja füͤr Ulla ſelbſt, als er nicht das Geheimniß dürchdringen konnte, das zwiſchen Vormund und Muͤndel, wie jenes Aben⸗ theuer in Rom ihn gelehrt, ſtatt fand. Mit