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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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erſchien, benommen haſt. Du willſt ein Mann ſeyn, und ſeufzeſt und errotheſt wie ein Roman⸗ held! Pfui Teufel! Liebſt Du ſie?“

„Ich fuhle,“ erwiederte Axel bedenklich,„daß ich ſie lieben könnte!“

„So!“ ſagte der General dumpf, indem er die vorige finſtere Miene annahm, und einen langen duͤſterſinnenden Blick auf ihn heftete; wandte ſich dann ſchweigend von ihm ab, und ſetzte ſeine Wanderung auf und nieder im Zim⸗ mer fort, als wenn er allein waͤre. Endlich unterbrach Axel das Schweigen, und berichtete dem Vater, daß er ſo eben ein Billet von Gu⸗ ſtav vorgefunden, der ihn einlade einige Tage auf einem ſeiner Guͤter— wohin er gegangen war, um die Aufmerkſamkeit von der ſchnellen Ent⸗ fernung ſeiner Frau uukenken mit der Jagd zu verbringen.

Der General ſchwieg einige Augenblicke, nach⸗ dem Axel zu reden aufgehört hatte, als erwartete er noch mehr zu horen. Dann ſagte er finſter: „Hm! ich erlaube Dir hinzugehen—“ worauf er ſeinem Aerger uͤber Hedwiga's Widerſpen⸗ ſtigkeit, wie er ihre Abreiſe nannte, und uber