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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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„Wenn ich nun ſagte: heirathe die Gräſin Banner, und der Koͤnig nichts davon hören wollte, was würdeſt Du thun! Weißt Du, daß ich ihr Vormund bin?“

„Ich wuͤrde,“ erwiederte Axel laͤchelnd, ot⸗ gleich mit lautklopfendem Biren„die erſt fragen!“ „Nun! und wenn ſie Ja ſagte!“

„Wenn ſie Ja ſagte, und wir uns liebten, wuͤrde ich darauf bedacht ſehn, wie wir uns de⸗ nen geneigt machen konnten, die uͤber unſer aͤußeres Verhältniß zu gebieten haben, und wo nicht, in wiefern wir ſie entbehren könnten.“ 6

„Axel! Du kennſt doch die Geſchichte Dei⸗ nes Vaterlandes, die Eonſtitution des Reich's, die angebornen Rechte unſer's Standes?“

„Ich glaube, ja, mein Väter!“ ni

„Axel! ich frage nicht vergebens! ich auch einen Freund brauchen!“

„Kann der Vater einen treuern haben, als den Sohn?“*

„So ſey aufrichtig! Liebſt Du die Gräſin Banner? ich habe wohl bemerkt,“ fuhr er heftig heraus,„wie albern Du Dich geſtern, als ſie