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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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ſolchen Empfindungen erreichte er ſein Zimmer, wo er die Kerzen brennend gelaſſen.

Man denke ſich ſein Erſtaunen, als er, ſo wie er eintrat, den General in dem Nachtkleide, das er ſo eben getragen, an ſein Pult gelehnt erblickte, die ſtarren Blicke darauf heftend, als vermochten ſie durch das Bret zu unterſuchen, was in den Faͤchern verborgen war, Ohne ei⸗ gentlich an die Unmöglichkeit zu denken, daß der Vater ihm unbemerkt haͤtte vorbeieilen kön⸗ nen, blieb er, ihn betrachtend, ſtehen, als wolle er abwarten, daß dieſer ihn anrede, doch mie jeder Sekunde, ſo wie er ſich mehr beſann, be⸗ mächtigte ſich ſeiner ein unheimliches Gefuͤhl, er wußte ſelbſt nicht ob er wache oder traͤume, und unwillkührlich raſch mit der Hand uͤber die Au⸗ gen fahrend, als ſehe er nicht klar, richtete er die Blicke wieder gerade vor ſich hin— alles zeigte ſich wie gewohnlich, nur die cn war verſchwunden⸗ i

Er war eben im Begriff zu— als er ſich plotzlich ſeines Aberglaubens ſchämte, in⸗ dem es ihm ſchnell wahrſcheinlich wurde, daß ihm die Phantaſie einen aͤhnlichen Streich, wie