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ſer Verhältniß kein natürliches iſt. Nur Entfer⸗ nung kann das innere. die kömmt mir zu““ S n ne n
Guſtab ſah ihr feſt in das milde, begeiſterte 3„Fuͤhlen Sie nicht, meine Freundin,“ ſagte er endlich,„daß wir, um dieß Verhältniß nicht zu geltend zu machen, um der Ruhe unſ'rer Zukunft willen, uns nicht von einander entfernen dürfen. So fuͤhle ich es wenigſtens— aber Sie haben mein— Ihnen keinen Swang auflegen.“
Guſtav glaubte zu ſeyn, und„ es doch nicht. Seine männliche Vernunft er⸗ kennend, daß Gewohnheit zuletzt zur Natur wird, und ein tiefes Gefuͤhl von dem, was er als Menſch, als dankbarer Freund ihr ſchuldig zu ſeyn glaubte, liehen ſeiner Pflicht dieſe Sprache; doch fluͤſterte das Herz ihm leiſe zu, daß er Ein⸗ ſamkeit brauche, daß die Entfernung der wurdi⸗ gen Freundin ſeinen geheimſten Empfindungen Freiheit und ihm ſelbſt Raum gab, den neuen Kampf ungeſtört und unhemerkt auszukämpfen. Seine Blicke ruheten fragend auf ihr.


