Ich fuͤhle ſes andersht“ erſctzte ſie leiſe; „Nuheriſt nothwendig zum Sichnicht⸗ Kei⸗ ner von uns beſitzt ſo das Letzte“ n63„ 6 „Und wenn nun Line tiefe Nothmenigkt, ein Prang in meiner Seele Ihre freundliche Nähe erfordert?“ fuhr er fort. 6n 1
Nun!“ rwiederte ſie lächelnd,„ſuht Prn denn nicht frei mich zu beſuchen?— Wo ich bin, werde ich immer eine—— Sie bereit halten!“
Guſtav wußte ſelbſt nchi warum ihn vieſe Worte ſo tief, ſo ſonderbar ruͤhrten.„Wann befehlen Sie abzureiſen?“ fragte er,„Ihren Vater werde ich zu beruhigen wiſſen⸗“
„Morgen frühl“ Ihre Stimme drohete bei dieſen Worten zu verſagen, denn es war ja ihr Herz nicht, das ſie von ihm entfernte. Das innere Beſtreben dieſe Worte deutlich auszuſpre⸗ chen, gab dem Ausdrucke etwas Hartes und Faltes, das Guſtap's immer weichere Stim⸗ mung verletzte. Er verließ ſie⸗ 5 „ol“ ete& kiſt zu ſch ſubt, e iſ auch ſo beſſer!— hun muß und werde ich ſie— lieben?— Nein! Ihre klare Vernunft


