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gewußt, daß ſie ihm beſtimnit geweſen warz oder war das vielleicht nicht ein Mal der Fall geweſen?— Allein wen konnte denn der König ſonſt gemeint haben? Warum verhiclt ſich die⸗ ſer ganz ſtll— nicht ein Mal ein freundliches Woört hatte er ihr ſagen laſſen!— Was hatte ſie denn gegen ſeine Gunſt verbrochen?— Und wit nicht Graf Silfvetkron ſo eben aus der Fremde zuruckgekehrt; war es nicht ſtadtkundig genug, war es nicht eine uͤberall faſt zum Ekel veſprochene Sache, daß jenem ſeine Güter wie⸗ dergegeben waren— ihretwegen, hatte ſie ja ge⸗ träumt. Warum endlich fuͤhlte ſie ein ſo ſon⸗ derbares unruhiges Hetzklopfen, jedes Mal, wenn ſie an dieſen undankbaren Guſtav denken mußte, den ſie eben ſo wenig wiſſentlich geſehen, als er vielleicht ſie.— Aber er ſollte ſie ſehen— auch ſie mochte wohl den Mann kennen lernen, der, obgleich jung, ſchoͤn und reich, eine Gemahlin gewaͤhlt, die ihn zum SZiele des des machte.—
Auch in der Brautnacht dieſes ſutſumen vu res ſtanden dieſe Vorſtellungen', von Bitterkeit, Spott und Groll immer mehr zuſammengedrängt


