ſicher waren— und nun beſchloß er mit einem Gefühle der Beruhigung, das ihn ſulbſt betteffen möchte, in des Oheim's Hände das Gihimniß niederzulegen, das er in ſeinr Heimath Faum an ſeinem Buſen verborgen in Sicherheit laubte.
Der Morgen brach lächelnd und klar hervor; doch in Woͤrkna beleuchtete er nur wehmüthige Blitke und thränenvolle Augen. Mit ſchwerem Herzen, faſt wider ihren Willen verließ Hidwiga das Schloß.— Ihr“ Oheim, den das Lben gelehrt hatke, dem unvermellichen ſchnell und raſch entgegen zu gehen, hatte darauf gedtüngen, daß die Abreiſe, in Uebereinſtimmung mit den Wuͤnſchen des Vaters, unvetzůglich anetreten werden wüſſe. Er wußte wohl, daß die Gewalt der Schmerzen ſich iminer weniger thätig zeigt, je kützerer Spielraum der erregten Phantaſie, die eben ſo gern in Leiden wie in Freuden ſchwelgt, vergonnt wird.— Er und die Tante hatten in aller Stille das N öthige veranſtaltet, jedes kleine Hindetniß aus dem Wege geräumt, und da ſtand nun Hedwiga erſtaunt, jn faſt verletzt, weil ſie keine gegruͤndete Veraulaſſung eines— Bleibens herausfinden konnte.


