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Freund recht bald mit dem Oheim zuſammen zu führen. Guſtab, der mit ſo kühnem Jugendmuthe alles verwarf, was ſein heller Geiſt ſich nicht zu eigen machen konnte, müßte hier, ſo meinte er, durch den Umgang mit dem Oheim wankend ge⸗ macht werden in der Ueberzeugung, die nun mit ſo vieler Sicherheit ſeine ängſlichen Vorſtellungen und dunkeln Erfahrungen verwarf.= Aber noch ein Entſchluß reifte in ſeiner Bruſt; trotz des letzten Surufs des Vaters fühlte er ſich zu dem Oheim immer ſtrker hingezogen, um ſo mehr, da keine einzelne Sylbe dieſem entſchlupft war, die auf ein geſpanntes Verhältniß zwiſchen Beiden deutete⸗ Und ſo war es ihm nun, da der Graf ihm den Namen der Gelicbten nannte, da er ſogar vor ihr warnte, als erſchiene ihm in demſelben ein Schutz⸗ geiſt, dem er vertrauen müſſe, in deſſen Scharf⸗ blicke und Erfahrung wenigſtens er den Leitſten erblickte, der nur Klarheit üͤber ſein dunkles Leben verbteiten konnte.— Dagehen ſah er nur in eine tiefe Nacht hinein, wenn er den Blick zuruck in das Vaterhaus warf, in dem, ſeinen Empſindungen nach, nicht ein Mal ſeine Gedanken vor Vetrath


