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That auch die Wahrſcheinlichkeit für ſich hat, daß die erregte Phanthaſie des Bruders ihm eine innere Viſion als außerhalb vorgemalt hat.— Auch iſt es vielleicht nicht das erſte Mal, daß Dir die Phantaſie ein Menhwetk⸗ h hat, Axel.“ 3
„Ich habe—. fether getäuſcht,⸗ icdene dieſer erroͤthend,„und daneben auch nicht ge⸗ träumte Erfahrungen gemacht; ich geſtehe aber gern, daß mir die meine nur dazu gedient, mir das Leben noch dunkler und verworrener erſchei⸗ nen zu laſſen.“ Vergebens ſtrebte er einen tiefen Seufzer zu unterdruͤcken.
„Die Phantaſie ſpricht mitunter wahrer, als wir ſelbſt glauben;“ nahm der Oheim ernſt das Wort.„Es kommt freilich darauf an, Klarheit hineinzubringen. Ich ſtehe nicht an zu bekennen, daß einſt ein Traum, oder vielmehr der Sinn eines Traumes meinem Leben eine ganz andere Richtung gegeben. Zwar“ fuͤgte er mit ſichtba⸗ rer Bewegung hinzu,„dauerte es lange Jahre, ehe der rechte Sinn mir aufging, der mußte mir erſt aus dem Leben ſelbſt, ſo wie auch aus den Lehren eines oft verkannten Schriftſtellers, des


