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„Biſt Du es nicht geweſen 2 Tante!“ fragte Hedwiga.„Axel will einige Aehnlichkeit mit Dir gefunden haben.— Haſt Du mich nicht beſuchen wollen, und biſt uberraſcht bei dem An⸗ blicke eines Fremden zuruͤckgetteten?“
„Durch die Wand?“ fragte der Bruder.
„Es befindet ſich freilich eine Tapetenthuͤre da,“ gab die Tante zur Antwort,„doch, mein Kind, ich darf ſeinen Glauben nicht zerſtören⸗ — Ich war es nicht.— Erſt dieſen Morgen hat mich Axel begruͤßt.“ „Sonderbar!“ rief Hedwiga verwundert.
„Warum?“ fuhr der Oheim ruhig fort⸗ „Es giebt Naturkräfte, die, obgleich ſie ſich nur leiſe und nur Wenigen offenbaren, darum doch da ſind, und deren innerer Zuſammenhang Allen unbekannt bleibt.— Es wuͤrde unnöthig, ja oft ſogar thöricht ſeyn, diejenigen, die ſolche Erfah⸗ rungen nicht ſelbſt gemacht, oder nie geahnt ha⸗ ben, davon zu untertichten. Du erſchrickſt doch wohl nicht, Hedwiga? obgleich Du freilich bei reiferem Nachdenken deſſen nicht fähig biſt, ſo halte Dich lieber getroſt an die Meinung, die auch viele Verfechter finden wird, und in der
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