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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 2
Entstehung
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den ſie nicht recht zu achten ſcheinen. Ja meine gute Tante, obgleich ſie das Andenken meiner Mut⸗ ter, das ihre eigne muͤtterliche Sorgfalt mir ohne⸗ dem täglich in's Gedaͤchtniß zuruͤckrufen muß, eben nicht zu unterdrucken ſucht, ſo iſt es mir doch deutlich, daß ſie nicht gern an Verhaͤltniſſe erinnert werden mag, deren Mittheilung ſie trotz meiner Bitten immer bis auf eine ungewiſſe Zeit verſchiebt, und waͤhrend beide Verwandten mit Liebe und Anhänglichkeit ihrer erwähnen, und mich in der Ehrerbietung für ſie beſtärken, ver⸗ modert doch ihr Sarg wie vergeſſen in dem feſt verſchloſſenem Grabgewoͤlbe. Meinem Oheim, nach deſſen Aeußerungen ich zu errathen glaube, daß ſie nur um dem Vater meine Ehrfurcht zu erhalten mir die Vergangenheit nicht aufklaͤren wollen— meinem Oheim ſcheint jener Wunſch geradezu unangenehm zu ſeyn: Täuſchung und nur Täuſchung! hat er oft geſagt; laß den tod⸗ ten Staub und ſey uͤberzeugt, daß der lebendige Geiſt der Mutter Dich noch immer nah und liebend umſchwebt, und beſonders in dieſen Mau⸗ ern mit ſeliger Freude Deinen Gedanken lauſcht und Dich ſegnet.“