ſich wieder, ergriff die Hand der Alten und ſagte
herriſch:„Ihr habt mir Feuer in's Herz gegoſſen, Mutter! und meinen Muth erhöht. Entdeckt mir denn das Geheimniß meiner Geburt, damit ich wiſſe, was von 5— hufen habe.“ „Nicht meine en die gc verſetzte die ſchlaue Frau,„darf erſt Deine Geburt ekhellen, um den eignen Glanz dadurch zu vermehrens doch wage ich ſchweigend“ fuhr ſie fort, waͤhrend ſie niederkniend einen ehrerbietigen Kuß auf den nied⸗ lichen Fuß druͤckte,„mit den Lippen das hohe Blut zu begruͤßen, das Dir in dem Fuße wie in dem Herzen ſtroömt, denn wenn es dereinſt er⸗ kannt wird, wuͤrde ich es nicht wagen, und es mir auch nicht erlaubt werden Dir ſo nahe zu kommen.“ „Alſo doch!—“ rief die Gräſin mit ſtolzer Freude, doch bezwang ſie ſich ſogleich wieder, und fragte ruhig:„Womit könnt Ihr verburgen, daß etwas an dem iſt?“ „Einer wird Dir bald begegnen,“ h die Alte, ſich langſam erhebend,„der mit ſeiner rech⸗ ten Hand Dir zugleich das Zeichen Deiner und


