ſeiner Zukunft reichen wird, ob es ſich auch noch Deinen Blicken verbirgt.“
„Viele reichen mir ſchon lange Haͤnde und Namen entgegen,“ erwiederte Ulla,„woran
ſoll ich denn die rechte Hand erkennen, wenn das Zeichen ſich verbirgt?“
„An Deinem Herzen, das dem ſeinigen ent⸗ gegenſchlagen wird.“
„Ich zweifle Mutter,“ fuhr die Graͤfin etwas
kalt und ſpottiſch läͤchelnd fort,„mir ſind viele
junge Leute begegnet, die edelſten des Landes, die ſchonſten und feinſten unter den edelſten. Mein Herz iſt bei ihrem Anblicke ruhig geblieben, und doch liebt es, liebt ruhig und ernſt, was ihm
höher als ein menſchliches Herz erſcheint, weil
es Alle umfaßt und ſich uͤber Alle emporſchwingt.“
„Eben darum,“ lächeite die kluge Frau, „wird derjenige, den ich meine, ſich es erringen, denn das Höhere liegt in in ſeiner Hand, und das Zeichen in der Nähe derſelben, wenn er die Rechte kruͤmmt, und die langen Finger gegen die Pulsader hinabbeugt, dann wird die Spitze der⸗
ſelben drei kleine Kronen beruͤhren, die blau wie


