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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 4
Entstehung
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wiga! willſt Du mit mir figte Gu⸗ ſtav ſanft.

Welche Frage, Guſtav! ich bin ja jetzt Dein Eigenthum! ich kann Dich nicht ein Mal mehr freigeben, denn meine Freiheit und mein Wille gehört ja jetzt Dir!

Hedwiga! ich komme mir nun in meinem Vaterlande wie ein abgeſtorbener Geiſt vor! Was hier von meinem Weſen übrig bleibt, liegt begra⸗ ben, oder wird ſich wenigſtens nie mehr feſſellos bewegen konnen. Mein Geiſt dagegen hat ſchon ſeinen Himmel gefunden; aber er muß ſich auch von der Erde ganz losreißen, um ſeinen Himmel genießen zu konnnen. Haftet auch noch der Sinn an den Träumen ſeiner Kindheit, an ju⸗ gendlichen, frohen Erinnerungen, kehrt er auch mitunter ſchmerzlich an das Grab meines guti⸗ gen Wohlthäters, deſſen Gemuth und Herz mir doppelt werth geworden iſt, ſeit der Tod ihnen die menſchlichen Luͤgen abgeſtreift; an das Grab deſſen, den ich beweine, ohne ihn bedauern zu können, und deſſen Mörder man mich fälſchlich ſcheltet; ſo wird doch nicht mein Sinn ruhe⸗ los ſieben Jahre nach mir hier umherirren, denn