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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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ſcharfe Schneide umfaßt. Das Blut rieſelte ihm in demſelben Augenblicke uͤher die Finger herunter.

Was beginnſt Du? pynch der Knabe unerſchrocken mit einem widrigen Lächeln:es geſchieht ja nur zu Deinem Nutzen. Da haſt Du die Folgen; Du bluteſt ja es iſt zu früh laß mich Dich verbinden.

Zu früh? wiederholte Guſtav:was willſt Du damit ſagen? hinweg von mir, Ungeheuer! fuhr er fort, waͤhrend er ſchnell ſein Tuch her⸗ vorzog und zerriß;fliehe, damit mein Blut ſich nicht an dem Deinigen räche!

Mit nichten, Herr! verſetzte der Kleine, nicht von der Stelle weichend;ich befördere ja nur ſo das Werkz ſiehe! hier ſind Kräuter, die das Blut ſtillen ſo verbluteſt Du ja. Wie biſt Du denn ſo ſchnell erwacht und hergekom⸗ men? Du haſt ja doch den Becher geleert, den Dir die Mutter reichte!

Guſtav ſchauderte. Es wurde ihm klar, daß der Kleine ihn fuͤr ſeinen Freund hielt; eine Verwechſelung, die durch ihre ganz ähnlichen blauen Maͤntel leicht erklärlich war. Reugierde,