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Stirnfalten ein ſchon reifes Mannesalter ankuͤn⸗ digten.
Er murmelte, das Neſer feſt mit den Zähnen haltend, unverſtaͤndliche Worte, während er mit Haͤnden und Fuͤßen eifrig bemühet war, einen gro⸗ ßen ſchneeweißen Pudel mit ausgeſpreitzten Fuͤßen, als wenn er gekreuzigt werden ſollte, an ein flaches aufrechtſtehendes Felſenſtuͤck, mit Huͤlfe von Stricken und Wurzeln, feſt zu binden. Das ſchoͤne Thier wimmerte unter ſeinen Haͤnden, ohne doch irgend einen Verſuch zu machen, ſich loszureißen.
Waͤhrend nun Guſtav ſich leiſe immer naͤher hinzudraͤngte, war der Kleine fertig damit gewordenz er nahm das Meſſer aus dem Munde, ſtrich es vor⸗ ſichtig an ſeinem Ermel mit den vernehmlichen Worten:„Schweige nur ſtill, und mache mich nicht weich, du mußt doch daran.—
Hierauf zielte er mit dem ſpitzigen Meſſer auf das Herz des Thiers, aber Guſtav ſprang raſch hinzu:„Halt, Verruchter!“ rief er.„Wilſt Du Dich zum Mörder bilden an einem Leben, das ſchon beſſer als das Deine iſt?—
Mit kraͤftiger Hand entriß er ihm das Mſte; er hatte aber zu tief gegriffen und dadurch die


