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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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mein Wille mit im Spiele iſt, doch der Kluge weiß Nutzen aus Allem zu ziehen: Behut⸗ ſamer ſollen jene Worte mich wenigſtens machen. Ueberredung iſt ja auch Zwang, allein wer wer ſollte mich gegen meinen Willen, gegen meine Ueberzeugung wohl uͤberreden?

Unter dieſem Selbſtgeſpraͤche war Guſtav lang⸗ ſam umgekehrt, und befand ſich, ohne ſelbſt zu wiſſen wie, auf einem betretenen ſchmalen Pfade, der auf eine ſanfte Anhoͤhe fuͤhrte. Als er hinauf⸗ gekommen, gewäͤhrte ſie ihm faſt dieſelbe Aus⸗ ſicht, wie der i Berges, wo der Sturm einige Stunden fruͤher ihn ſo wild um⸗ niß hatte. Dieſer hatte ſich laͤngſt gelegt, und wie hoͤchſt verſchieden zeigte ſich ihm nun die Gegend in dem milden Mondlichte. Die tragi⸗ ſche Duͤſterkeit, welche ringsum die niedrigen, gleichſam abgeſtorbenen Felſenflächen ausgeſpro⸗ chen, war zwar nicht verſchwunden, allein un⸗ heimlich und blutbefleckt lagen dieſe nicht mehr vor ſeinen Augen, die klaſſenden Todeswunden, vom feindlichen Verrath, oder geheimen Verbrechen geſchlagen, gaͤhnten der erhitzten Phantaſie aus den dunkeln Föhren nicht mehr entgegen, wohl