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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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heimniß in die Hände eines Ihnen faſt unbe⸗ rannten Bedienten zu geben.

Warum nicht? gab ſie zur Antwort⸗ Er iſt, wie Sie, mein Landsmann; wem anders ſoute ich arme Fremde unter dieſem verſchmizten Volke vertrauen, deſſen Sprache ich kaum zur Nothdurft ſpreche!? In unſerm Lande ſind die Bedienten ja gern dem treu, der ihre Treue dewonnen; auch hätte ich ihn ſo gut bezahlt, daß es ſchwerlich jemanden, und am wenigſten zenem Chriſtian, in ſofern er unſer Verſtaͤndniß nur nicht geahnet, einfallen wurde, mich zu uͤber⸗ bieten. Durch Ihre Bekanntſchaft in dem Hauſe, wo wir wohnen, hoſſe ich noch unbe⸗ merkter wieder hineinſchlupfen zu koͤnnen. Mein Auflaurer vermuthet mich nicht in dieſem Kleide, ohnedem hat er ſchon dieſen Morgen mein Mädchen in meinen Kl idern, von einem großen Schleier verhüllt, mit einer Freundin in den Wagen ſteigen ſehe b dem alten Vater nach Tiv din und Lieſe ſind treu, al ben ſo fremd und nicht ſo muthig wie ich. Nur Sie, mein Herr! konnen mir mehr als jener Axel geföhrlich