werden, der mich zum Gluͤck ganz mißverſtanden haben muß, denn er blieb aus.“
„Ich Ihnen gffaͤhrlicher?“ fragte Axel läͤchelnd.
„Allerdings! Sie kennen ſeinen Herrn, und ſind wahrſcheinlich deſſen Freund!“
„Fürchten Sie den braven Baron?“
„Nein! aber er redet unſere gemeinſame Mutterſprache, und konnte mich leicht hier ſich aufhaltenden Landsleuten verrathen, ohne daran zu denken, wenn er nicht mehr blos die unbe⸗ deutende Franzöſin in mir ſaͤhe.— Auch iſt es ſchwer, ein Geheimniß zu verwahren, wenn man, ſelbſt arglos, von Spaͤhern umgeben iſt. Beſinden ſich der junge Graf Silvferkron und ſein Freund Baron Ruppin nicht hier?“
Axel ſtutzte, doch eben im Begriff mit dem Freunde abzureiſen, wagte er dreiſt dieſe Frage mit„Nein!“ zu erwiedern.
„Unmöglich!“ fuhr ſie verwundert fort; „Nachrichten aus der Heimath zufolge, muſſen
ſie um dieſe Zeit hiet ſeynz wenigſtens Baron
Ruppin!“


