jedoch der Prediger nur einen ſehr mäßigen Antheil inne hatte, gebildet⸗ bis er auf einmal, ohne zu was den Vater eigentlich dazu be⸗
erfahren, Juͤnglinge in die
ſtimmt, mit dem unbekannten Fremde geſchickt wurde, deſſen warme Theilnahme
und innige Freundſchaft Axels früher verſchloſſenes
Gemüth wohlthätig zu eröffnen, und die truͤbe Stimmung, die ihn dieſen Abend wieder ſchmerz⸗ lich befallen hatte, ſonſt immer zu entfernen wußte⸗
„Noch da? Axel!“ ſagte dieſer verwundert, als er wieder hereintrat⸗„Du wollteſt ja unſern Freund, den Doctor Noldi zum Abſchied beſuchen; warum aber ſitzeſt Du ſo ſchwermüthig da, ver⸗ laͤſſeſt Du Rom ſo ungern?“
„Das eben nicht!“ rief Axel raſch aufſprin⸗ gend;„Du weißt, mit Dir ziehe ich uberall. freudig hin.“ ttrin
„Ich danke!“ gab Guſtav lächelnd zur Ant⸗
wortz„aber ſorge dafür, daß ich Deine Freude eeine ſo duͤſtere Miene
theilen kann; denn wenn ſi
zeigt, mochte ich ihr lieber aus dem Wege gehen!“ Arel ſeuftte⸗ druckte die Hand des Freundes
Glücklicher Menſch!“— ſagte r
der Reichthumer und Eltern
bei ſich ſelbſt—„


