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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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War es vielleicht eine dunkle Ahnung deſſen das ihm bevorſtand, die, gleich einem Ruͤckfalle in ſeine immer ſeltnere truͤbe Stimmung, Axel eines Abends beſiel, als er einſam und unthaͤtig auf ſeinem Zimmer die Zuruͤckkunft des Freundes er⸗ wartete, der hingegangen war, um mit einem Vetu⸗ rino uber die bevorſtehende Reiſe zu unterhandeln. Seine Erinnerungen kehrten beaͤngſtigend zu

ſeinem Vaterhauſe, wider ſeinen Willen, zurück. Denn mehr mit Furcht als mit Liebe gedachte er

ſeines Vaters, die Mutter, die einzige freund⸗ liche Erinnerung aus ſeiner fruͤheſten dunkeln Kind⸗ heit, kannte er nicht. Sie lebte ſeit Jahren ſchon in ſtiller Abgezogenheit, von dem Vater geſchieden⸗ Der Sohn war in tirfer Unwiſſenheit aller

nähern Verhaltniſſe, auch fern von der Reſidenz, wo der Vater wohnte, bei einem Prediger auf dem Lande erzogen worden, den ſonſt kein andres

Band, als gleiche politiſche Meinungen und deren⸗ Folgen, an ſeinen Vater knuͤpfte. Gegen ſeine Neigung, die ſich fruh für den Militairſtund aus⸗ geſprochen hatte, wurde der Knabe dort bei einer

unerfreulichen Eingezogenheit, theils fuͤr den Land⸗

bau, theils fuͤr gelehrte Wiſſenſchaften, von denen