nur in tiefere Verworrenheit, und ſtatt Freude und Dank einzuernten, füͤllen Aengſtlichkeit und trube Dunkelheit ihre Seelen.
Dieſen Verhoͤltniſſen ſchienen zwei junge Freunde faſt ſeit ihrer Geburt unterworfen zu ſeyn⸗ Beide im fernen Norden und in einem Va⸗ terlande geboren, waren erſt auf der gemeinſamen Reiſe ins Ausland aus zufaͤlligen Bekannten innige Freunde geworden. Obgleich beide im Früh⸗ lnge des Lebens, war es doch, als hätte obener⸗ waͤhnte Verſchiedenheit ihrer Gemuther dem einen⸗ kaum drei Jahre zltern Jungling, eine entſcheidende Stimme gegeben; Zern gab ſich der noch etwaß ſchuͤchterne Axel Rohr der Führung ſeinss ſchonen Freundes, Guſtav Si lver— ſo nannten ſich dieſe jungen Leute— hin, deſſen kräftige Heiterkeit den düͤſtern Nebel ſeiner Jugendverhältniſſe faſt
verſcheucht hette.— 68 6 Fin Jahr, der fünfte Theil der beſtimmten Zrit, hatte ſchon die Reiſe gedauert; ſie befanden ſich in Rom, und ſtanden in dem Augenblicke, wo der Leſer ihre Bekanntſchaft macht, eben im Begriff, ihren Wig nach Neapel fortzuſehzen⸗—*
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