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ihn mir nicht verrathen;— duͤrfen wir ihm eine letzte Hoffnung, den Troſt, wornach ſein Alter duͤrſtet, verweigern; meinem Sohn, der als Weltbuͤrger, als Erbe nun in ein neues nie geahnetes Verhaͤltniß zu uns tritt, ſein rechtmaͤßiges Erbtheil vorenthalten?“
Lothar ſah duͤſter zu Boden.
„O! Ihr Kleinmuͤthigen!“ ſagte der Prediger warm;„Haͤtte ich doch nicht gedacht, daß Ihr in dieſen heiligen Mauern, ja! heili⸗ gen, denn unſere Anſichten haben ſie geheiligt und gereinigt— daß Ihr ein gemachtes ge⸗ ſelliges Recht hoͤher achtet, als das ewige, das Eure Gemuͤther verbindet? Was wollten Sie chun, Freundin? Geben Sie mir nicht Ant⸗ wort; ich weiß ſchon auswendig was Sie ſagen wollen. Aber glauben Sie auch mir, die ſtets bereite Entſagung iſt oͤfterer Furcht und Schwaͤche als Tugend!— Welches Recht haben wir, einen Wechſel zu ziehen auf das Glück jenſeits, wenn wir das Gluͤck dieſſeits, das uns derſelbe Gott der Zeit und der Ewig⸗ 3


