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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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180 ganzen Denk⸗ und Erfindungsart entgegen war. Eine alte kraͤnkliche Dame, entfernte WVerwandte ihres verſtorbenen Mannes, von deſſen Familie ſie uͤbrigens verlaͤugnet wurde, und die ihr auch ganz unbekannt war, hatte ihr geſchrieben und ihr ihr Haus angeboten, wenn ſie miteinander ſich vertragen koͤnnten, und die junge Frau ſich darin finden wuͤrde, gleichſam in voͤlliger Abgeſchiedenheit mit ihr zu leben. Auch dieſe Dame kannte ſie gar nicht, hatte ſie aber von ihrem Gatten, der kurz vor jener Schlacht, in derer fiel, ſie geſehen, ſehr loben hoͤren, und ſich entſchloſſen, ihr hartes Schick⸗ ſal auf die Art zu lindern, die ihr allein zu Gebote ſtand, und der die Kranke, nichts

beßeres wiſſend, mit beklommener Bruſt nun entgegenſah.

Die junge Wittwe hatte ſchon fruͤher, als ſie Thereſen dies mittheilte, Feder und Dinte verlangt, um jener Frau ihre Krankheit, die ihre erwartete Ankunft unmoͤglich gemacht hatte, anzuzeigen. Sie hatte einige Zeilen geſchrieben, konnte ſie aber nicht vollfuͤhren;