Sorge fuͤr die Kinder, die bisher Thereſens liebſte Beſchaͤftigung geweſen, uͤbernehmen wuͤrde.— Dies wurde mit Freude ange⸗ nommen.“ „Die noch junge Kranke ſchien eine recht gebildete Frau zu ſeyn, der nach der⸗ Aus⸗ ſage des Arztes, der bei ziemlich langen Zwi⸗ ſchenraum von dem naͤchſten Staͤdtchen her⸗ geholt wurde, ein nicht zu verkennendes See⸗ *
lenleiden, die Krankheit lang und gefaͤhrlich machte. Eine ſolche Ausſage mußte natuͤr⸗ lich Thereſens liebevolle Sorgfalt noch ver⸗ mehren, und in vielen ſchlafloſen Stunden legte die Kranke durch ruͤhrendes Vertrauen ihre Dankbarkeit dafuͤr an den Tag. Thereſe erfuhr bald, daß auch ſie, obgleich auf andere Art, mit dem Schickſal verfallen ſey.— Elternlos, ohne Verwandte, und kuͤrzlich von ihrem Gatten, den Einzigen den ſie gekannt und geliebt, getrennt, indem er kurz vorher eein Opfer des Krieges geworden war⸗ ſtand ſie eben in Begriff die letzte Zuflucht zu ergrei⸗ fen, die ihr noch laͤchelte, obgleich dieſe ihrer 12*


