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ſie? werde ich ſie wiederfinden?“
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ich zweifle faſt gar nicht, daß unſere Freundin Ihnen naͤhere Aufklaͤrung uͤber die Vermißten geben koͤnne! Ja, ſie duͤrfe wohl ſelbſt hier der ermuthigende Geiſt in der Huͤlle eines liebevollen Freundes
ſeyn, deſſen leitende Kraft uns erſt an dem
erreichten Ziele recht ſichtbar wird.“ „Darf ich es glauben? meine wuͤrdige Freundin!“ ſiel Lothar mit einem vertrauen⸗
den Blick auf die Landraͤthin furchtſam ein.
„Ich habe Sie ganz in meinem Herzen leſen laſſen. Sie wiſſen daß es eingeſehen⸗ wie es, ſtatt großmuthig ungerecht, thoͤricht und uͤber⸗ muͤthig geweſen! Ich ſehe jetzt klar⸗ und larheit iſt Wuͤrde; meine Seele fuͤhlt ſich feſter als je, an Thereſe gebunden. Ich wuͤrde ihr noch, aber ruhiger als damals— vor den Augen der ganzen Welt die Hand reichen, aber ich ehre ihr Gefuͤhl, und habe mich ſchon— ſelbſt ohne ihre erſehnte Gegenwart,— in der Abgeſchiedenheit bewaͤhrt. Verzeihen Sie meine Ungeduld: Kennen Sie


