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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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der Wein um klar und lieblich zu werden, in ſeinem dunkeln Behaͤltniſſe gaͤhren muß, und die weder geſtoͤrt noch durch aͤußere Einwirkung verkuͤrzt werden darf. So muß auch das fluͤchtige truͤbe Feuer der Leidenſchaft erſt ver⸗ fliegen, und die wahre Kraft ſich ſetzen, ehe das Herz gereift und faͤhig zu begluͤcken wird. Glauben Sie mir Lothar! das iſt kein Gluͤck, was wir nicht klar durchſchauen, und wuͤrdigen koͤnnen!

Bringen Sie mir das Gluͤck denn

jetzt? rief dieſer;Kennen Sie auch Thereſe?

Nein! ſagte der Prediger ruhigzIch weiß nicht mehr als was Ihrer und unſerer Freundin Vertrauen uns gemeinſchaftlich mit⸗ getheilt. Meine Etzaͤhlung war nur eine Ant⸗ wort auf ihre unmuthigen Aeußerungen uͤber die harte Zeit des ſtillen Reifwerdens. Allein ich fange allerdings auch an eine Ab⸗ ſicht zu ahnen, fuhr er laͤchelnd fort,ja