„ges Eigenthum; ich habe ihn ſchon vor ſei⸗
„ner Geburt geliebt, fuͤr ihn gelitten.— „Der, welcher mit mir Anſpruͤche auf ſeine „kindliche Liebe machen konnte, war nur ein „Schatten, ein Trugbild meiner Phantaſie, „das die Liebe der Mutter erhoͤhete und
„pflegte; als dieſes verſchwand, war das „Kind ganz mein, da wurde die Mutter ihm
„Vater zugleich.— So muß es bleiben! In
„meiner Herzensangſt kann ich nur zu der
„ganzen Welt ſagen? ich allein habe Rechte
„auf ihn.— Lange habe ich mit mir ſelbſt „geſtritten, ob ich Ihre koſtbaren Geſchenke, „und das Geld, das ich in den Haͤnden habe, „mitnehmen ſolle.— Es iſt etwas in mir, „das mir zufluͤſtert, daß es nicht fein, nicht „art, nicht ſchicklich ſey.— Immerhin! es „iſt muͤtterlich, und wir ſcheiden ja nicht wie „Feinde. Nein, ich ſcheide mit einem herz⸗ „lichen Gefuͤhl von Ihnen, herzlicher als ich „einſt geglaubt, daß ich je fuͤr Sie hegen „koͤnnte,— und darum!— Ich weiß ja— „daß Sie, daß Ihr Alle bei dem Gedanken


