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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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„zittern wuͤrdet, daß ich, baß mein ſuͤßer „Knabe Mangel litte.— Seinetwegen, als „ſein einziges Erbtheil aus dem kurzen Traum „ſeiner Mutter verſchmaͤhe ich nicht, was ich „als mein Eigenthum betrachten darf, und „was zu ſeiner Erziehung, und um ihn mit „Kenntniſſen zu bereichern, beitragen ſoll.— „Lothar! koͤnnten Sie mir in's Herz ſehen!— „Ach! jedem ſeiner aͤngſtlichen Schlaͤge ent⸗

„ſteigt ein Seufzer fuͤr Ihr Gluͤck!“

„Sehen Sie,“ fuhr Lothar duͤſter mit wilder Bitterkeit fort,—„„bis zum Entfliehen vor mir, war ich geliebt! ach, ich liebte ſie ſo herzlich!“

„Wirklich?“ fragte der Prediger— „Nun ja! ich weiß zwar nicht, was ich da— mals gedacht haͤtte; denn, ein exaltirtes Ge— muͤth taͤuſcht ſich ſelbſt nur gar zu leicht, und war nicht Ihre ploͤtzliche Liebe einer— frei— lich— ſchoͤnen Exaltation entſprungen? aber nun giaube ich Ihnen.“

„Und“ ſagte ſehr ſanft die Landraͤthin,

die bewegt zugehoͤrt hatte.—„Iſt es viel⸗

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