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Nun denn— jede falſche Schaam hinweg,— ich habe meine eigene Geſchichte erzaͤhlt!“
Der Prediger ſahe ihn einen Augenblick betroffen und etwas verlegen an, nicht ſo die Kranke. Sie reichte ihm liebevoll und muͤtter⸗ lich die Hand, und ſagte, indem ſie die ſeine leiſe druͤckte:—„Ich danke Ihnen, Lothar, fuͤr dies ſchoͤne Pfand Ihrer oder vielmehr unſerer Freundſchaft. Nun weiß ich auch gewiß, daß ſie uns den— wie ich ahne— weniger erfreulichen Erfolg dieſer Begebenheit nicht vorenthalten werden.“
„Nein!“ ſagte er bewegt— nleic ich wirklich noch nicht zu beſtimmen wage, in wie fern die naͤchſte Folge erfreulich oder nicht geweſen;— aber“— unterbrach er ſich auf einmal mit einem Blick auf die Geſellſchafterin, die wie es ſchien ihre Arbeit nur wenig foͤrderte, obgleich ſie die Augen davon nicht abwandte, aber wohl mitunter die Stirne auf die Hand ſtuͤtzte, und dann wieder ſich ſchnell beſinnend emſig fortarbeitete—„aber es iſt gewiß ſpaͤt; unſere Freundin ſcheint die Unruhe


