14 ſ angekauften Gute nicht ſo zufrieden mit der Ein⸗ ſamkeit, wie ſie ſich felbſt gern einbilden mochte, und nur ihr bluͤht aus dem dort nur zu bald zerriſſenen Verhaͤltniß ein ihren Anſpruͤchen angemeſſenes Gluͤck.“
„Aus dem bald zerriſſenen Verhaͤltniſſe fragte der Prediger.
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„Nun ja! denn es wurde nichts aus der Hochzeit!“ ſagte Lothar finſter.
„Freund!“ fuhr der Prediger verwundert fort, indem er laͤchelnd und offen Lothar die 5 Hand reichte,„muͤſſen wir Ihnen ſtuͤckweiſe entreiſſen, was Ihnen ſo feſt an's Herz ge⸗ wachſen ſcheint? Das iſt unſere Abſicht nicht; brechen wir ab, wenn Ihnen dies S wehe thut.“
„Es thut mir doch noch weher,“ S Lothar bewegt, Beide mit den Blicken meſſend —„den Verdacht bei Ihnen vielleicht erregt zu haben, als vertraue ich nicht ſo klugen und werthen Freunden, deren Anſichten mein Inneres ſchon ſo viel zu verdanken habe.—


